Kunst, Container, Actionsport
Nane beim Munich Mash
Manche Projekte sind nicht die größten, nicht die kompliziertesten, nicht die, bei denen wochenlang geplant, gerechnet und mit einem großen Team produziert wird. Und trotzdem sind es genau die Projekte, die sich richtig anfühlen.
Für das Munich Mash in München durften wir den Kunstcontainer von Nane unterstützen – ein farbstarkes, direktes und sehr persönliches Projekt mitten im Umfeld von Wakeboard, Skateboard, BMX, Musik und urbaner Kultur.
Das Munich Mash ist nicht einfach nur ein Sportevent. Es ist Treffpunkt für eine Szene, die von Bewegung, Haltung, Kreativität und Style lebt. Genau diese Mischung begleitet uns bei Vivamo seit jeher. Aus der Actionsport-Szene sind wir entstanden, Boards, Parks, Rampen, Contests, Musik, Graffiti, DIY-Kultur – das war nie weit weg von dem, was wir tun.
Deshalb war dieser Container für uns auch kein klassisches „Case Study“-Projekt oder große, technische Herausforderung. Es ging nicht darum, eine besonders komplexe Aufgabe zu lösen und mit maximalem Aufwand Eindruck zu schinden. Es ging darum, etwas zu unterstützen, das zu uns passt.
Fotos: Christian Lehnert


Die perfekte Kulisse
Nane bringt mit ihrer Arbeit genau das mit, was auf einem Event wie dem Munich Mash funktioniert: eine klare eigene Handschrift, starke Figuren, Humor, Wildheit und eine Bildwelt, die nicht auf Abstand bleibt. Ihre Motive wirken nicht wie reine Dekoration. Sie besetzen den Raum, schauen zurück, bewegen sich über die Fläche und machen aus einem einfachen Container ein Objekt, an dem man hängen bleibt.
Besonders schön ist dabei auch die Verbindung zur Wakeboard-Szene selbst. Nanes Mann, Nico von Lerchenfeld, gehört seit Jahren zu den prägenden deutschen Pro-Wakeboardern, trat ebenfalls beim Munich Mash an und konnte den Contest in München in der Vergangenheit bereits gewinnen. Damit war der Container nicht einfach ein Kunstbeitrag neben dem Sportprogramm, sondern Teil eines Umfelds, in dem sich persönliche Geschichte, Szene, Kunst und Actionsport ganz natürlich verbinden.
Für uns war es genau das: ein sympathischer Support für eine Branche, der wir viel verdanken. Schnell, direkt, unkompliziert – aber mit Herz.
Denn manchmal braucht es kein riesiges Produktionsdrama, um ein gutes Projekt zu machen. Manchmal reicht eine starke Idee, eine Künstlerin mit eigener Sprache, ein passender Ort und ein bisschen Liebe für die Szene.
Ein Container. Ein Wochenende. Munich Mash. Und für uns ein kleines Stück zurück zu den eigenen Wurzeln.










